Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) trägt sich im Kondolenzbuch für den verstorbenen Richard von Weizsäcker ein. Foto: www.7aktuell.de | Florian Gerlach

"Geschätzt in der ganzen Welt durch die Kraft seines Wortes" - als erster hat sich Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn in das Kondolenzbuch für den verstorbenen Richard von Weizsäcker eingetragen. Das Buch liegt noch in den nächsten Tagen im Rathaus aus.

Stuttgart - In seiner Geburtsstadt Stuttgart ist die Betroffenheit über den Tod von Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker groß. Am Montag trug sich Oberbürgermeister Fritz Kuhn als erster im Rathaus in ein Kondolenzbuch ein, das noch die nächsten Tage im Festsaal ausliegen wird.

"Richard von Weizsäcker, in Stuttgart geboren, geschätzt in der ganzen Welt durch die Kraft seines Wortes, begründet auf seiner moralischen Integrität. Wir trauern um unseren Ehrenbürger", schrieb Kuhn in das Kondolenzbuch. Anschließend trugen sich auch die Bürgermeister und die Mitglieder des Gemeinderats ein.

Im Neuen Schloss geboren

Richard von Weizsäcker, der am 15. April 1920 in einer Mansarde im Neuen Schloss zur Welt kam, war am Samstag im Alter von 94 Jahren gestorben.

Der frühere Bundespräsident wird nicht, wie seine Eltern, auf dem kleinen Friedhof am Schloss Solitude beigesetzt, sondern in Berlin beerdigt. Am 11. Februar wird Deutschland mit einem Staatsakt im Dom der Hauptstadt Abschied nehmen. Dann wird es auch in Stuttgart Trauerbeflaggung geben.

Der CDU-Politiker war von 1984 bis 1994 im Amt, zuvor war er Regierender Bürgermeister in Berlin.

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