In diesem Koffer lag eine der Leichen. Wer hat das Gepäckstück schon mal gesehen? Foto: Polizei Stuttgart

Im Fall der beiden Leichen, die im Stuttgarter Schlossgarten in zwei Koffern gefunden wurden, ermittelt die Kripo mit Hochdruck. Hinweise erhofft sich die Soko "Damm" von dem auffälligen Koffer, in dem eines der beiden Opfer lag. Die Obduktion ergab, dass die beiden an Schlag- und Stichverletzungen starben.

Im Fall der beiden Leichen, die im Stuttgarter Schlossgarten in zwei Koffern gefunden wurden, ermittelt die Kripo mit Hochdruck. Hinweise erhofft sich die Soko "Damm" von dem auffälligen Koffer, in dem eines der beiden Opfer lag. Die Obduktion ergab, dass die beiden an Schlag- und Stichverletzungen starben.

Stuttgart - Die Polizei hat im Fall der zwei Koffer-Leichen aus dem Stuttgarter Schlossgarten mehr als 40 Hinweise erhalten, aber noch keine heiße Spur. Die Sonderkommission suchte am Dienstag auch nach DNA-Spuren an den beiden Gepäckstücken, in denen die Toten versteckt waren.

Die Obduktion ergab, dass der Mann und die Frau durch Stich- und Schlagverletzungen starben. Erst nach ihrem Tod wurden sie in die Koffer gelegt.

Die Polizei hofft auf Hinweise zu den Koffern, in denen die Leichen lagen. Bei einem handelt es sich um einen hellblauen Rollkoffer der Marke "eminent". Er ist mit aufgesprühten silbernen Pferdesymbolen versehen, die laut Polizei "nicht fachmännisch" aufgebracht wurden. Möglich sei, dass jemand den Besitzer des Koffers kenne oder sich ein Händler erinnere, das Gepäckstück verkauft zu haben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 0711/8990-5468 entgegen.

Frau noch immer nicht identifiziert

Während die Identität des getöteten 50-jährigen Mannes feststeht, gibt die ermordete Frau den Ermittlern noch Rätsel auf. Der Mann war der Polizei durch Diebstähle und Schwarzfahren aufgefallen. Offenbar war der 50-Jährige im Obdachlosenmilieu im Stuttgarter Osten bekannt.

Besucher eines Grillplatzes hatten am Sonntagnachmittag zwei Reisekoffer am Bahndamm im Schlossgarten entdeckt, als sie austreten wollten. Als die beiden Männer Blutspuren an einem der Gepäckstücke bemerkten, alarmierten sie die Polizei. Nach Erkenntnissen der Ermittler soll der Fundort nicht der Tatort sein.

Theorien, dass die beiden Koffer nicht durch den Schlossgarten sondern über Bahngleise zu ihrem Fundort geschleppt worden seien, seien überprüft und verworfen worden, sagte der Polizeisprecher.

Eine 40-köpfige Sonderkommission „Damm“ ist mit der Aufklärung des Verbrechens befasst.

Alle Infos zu dem mysteriösen Fall gibt es hier

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