Am Ende hat Andreas Stoch sich selbst an die Kletterwand gewagt. Foto: Liviana Jansen

Kultusminister Andreas Stoch hat bei einer Pressefahrt außerschulische Lernorte besichtigt. Im Kletterzentrum des DAV auf der Waldau hat er selbst eine 16 Meter hohe Kletterwand erklommen.

Degerloch - Am Ende musste Andreas Stoch selbst ran: Zum Abschluss der Pressefahrt „Außerschulische Lernorte“ hat der Minister für Kultus, Jugend und Sport seine Turnschuhe geschnürt und eine 16 Meter hohe Kletterwand im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins (DAV) auf der Waldau erklommen.

„Alle, die mit Bildung zu tun haben, wissen, wie wichtig ein ganzheitlicher Ansatz für einen gelingenden Bildungsprozess ist“, sagte Stoch in seiner Rede vor Vertretern aus Sport, Musik, Kunst und sozialen Verbänden. Das könnten die Schulen aber nicht alleine schaffen, dazu brauche es Unterstützung durch externe Partner.

Stoch ist selbst DAV-Mitglied

Sogenannte außerschulische Lernorte sollen Unterrichtsinhalte für die Schüler greifbar machen. Ein solcher ist das Kletterzentrum auf der Waldau. Schüler können dort in Kletter-AGs oder erlebnispädagogischen Angeboten in den Klettersport hineinschnuppern. Auch zwei andere außerschulische Lernorte waren Teil der Pressefahrt: der israelitische Teil des Pragfriedhofs, auf dem Schüler ergänzend zu den Fächern Geschichte, Gemeinschaftskunde und Religion lernen können und der Bauernhof der Familie Treiber in Fellbach. Dort erleben Schüler die Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln in der Praxis.

Selbst DAV-Mitglied und Tennisspieler betonte der Minister die Bedeutung von Bewegung für Kinder und Jugendliche. „Es geht nicht nur um Gesundheit und Fitness“, sagte er. „Auch das Lernen wird unterstützt.“ Es sei deshalb wichtig, möglichst viele Kooperationspartner, gerade aus dem Sport, zu gewinnen. „Das ist eine Win-Win-Situation. So bringen wir Kinder in Bewegung und Menschen in Vereine“, sagte er. Zudem sei es wichtig, künftig auch weiterführende Schulen einzubinden.

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