Die Odenwaldschule musste einen Lehrer entlassen, weil er Kinderpornografie besessen hatte. Foto: dpa

Für den Nachmittag ist ein Krisengespräch zu den Kinderporno-Vorwürfen an der Odenwaldschule im hessischen Heppenheim angesetzt. Die Schulleitung muss sich dabei den Fragen von Landkreis und Schulamt stellen.

Für den Nachmittag ist ein Krisengespräch zu den Kinderporno-Vorwürfen an der Odenwaldschule im hessischen Heppenheim angesetzt. Die Schulleitung muss sich dabei den Fragen von Landkreis und Schulamt stellen.

Heppenheim - Ein Krisengespräch zur Odenwaldschule findet heute im südhessischen Heppenheim statt. Die Schulleitung muss sich dabei der Kritik von Landkreis und Schulamt stellen.

Die Reformschule mit angeschlossenem Internat musste einen Lehrer entlassen, weil er Kinderpornografie besessen hatte. Das ist besonders brisant, weil früher Lehrer an der Schule Dutzende Schüler sexuell missbraucht hatten. Erst Jahrzehnte später wurden die Taten bekannt und mit der Aufarbeitung begonnen.

Auch in dem aktuellen Fall werfen die Aufsichtsbehörden der Schulleitung vor, zu spät reagiert zu haben. Die Odenwaldschule kündigte an, man werde "die Situation umfassend klären".

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