Ausgerechnet Christian Bale (l.) soll den ehemaligen Vize-Präsidenten Dick Cheney (r.) verkörpern? Offenbar die richtige Wahl. Foto: AFP

Übergewichtig, magersüchtig oder muskelbepackt: In „Vice – Der zweite Mann“ spielt Christian Bale den ehemaligen US-Vizepräsidenten und futterte sich dafür 20 Kilogramm an. Der Schauspieler fällt immer wieder durch seine extremen Rollen auf.

Los Angeles - Schauspieler Christian Bale galt als aussichtsreicher Kandidat auf den diesjährigen Oscar für die beste Hauptrolle. In der Politsatire „Vice – Der zweite Mann“ verwandelt sich Bale in den ehemaligen US-Vize-Präsidenten Dick Cheney. Als dicker, weißhaariger Mann ist der schlanke, dunkelhaarige Schauspieler hinter der Maske nicht wiederzuerkennen.

Der 45-jährige Brite nahm für die Rolle stolze 20 Kilo zu und saß für das perfekte Make-Up inklusive Silikon-Prothesen bei den Dreharbeiten täglich mehrere Stunden in der Maske. Immerhin wurde der kosmetische Einsatz am Ende auch gekürt: „Vice“ zog mit acht Nominierungen ins Oscar-Rennen und bekam am Ende einen einzigen – für Make-up und Frisuren.

Bale ist ein Verwandlungskünstler

Für Christian Bale hätte es der erste Hauptdarsteller-Oscar werden können. Den ersten Nebenrollen-Oscar gewann er vor neun Jahren für seinen Auftritt in „The Fighter“ (2010). Darin spielt der Brite einen Drogenjunkie, der seiner verpassten Profi-Karriere als Boxer nachhängt. Er ist ein Mann der Extreme: Für die Rolle in „The Machinist“ (2004) hungerte er 30 Kilo runter, um anschließend für eine Batman-Reihe wieder ordentlich Muskelmasse zuzulegen.

Immer wieder beweist sich Bale als erschreckend guter Verwandlungskünstler: von übergewichtig bis magersüchtig oder muskelbepackt. Die zahlreichen Gesichter – und Körper – des Schauspielers sehen Sie in der Bilderstrecke.

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