Kurz nach der Bekanntgabe: Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi ist drei Tage nach der Niederlage bei dem Verfassungsreferendum zurückgetreten. Foto: dpa

Der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi ist drei Tage nach der Niederlage bei dem Verfassungsreferendum zurückgetreten. Staatspräsident Sergio Mattarella hatte ihn noch kurz zuvor gebeten, etwas länger im Amt zu bleiben.

Rom - Staatspräsident Sergio Mattarella nahm am Mittwoch das Rücktrittsgesuch vom italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi unter Vorbehalt an, teilte der Sekretär des Präsidentenpalasts, Ugo Zampetti, am Abend in Rom mit.

Wie das Büro des Präsidenten, Sergio Mattarella, am Abend weiter mitteilte, soll Renzi geschäftsführend im Amt bleiben, während der Staatschef Konsultationen mit den Parteien über die Bildung einer neuen Regierung führt. Die Gespräche sollen am Donnerstag um 18 Uhr beginnen und bis Samstagnachmittag abgeschlossen sein.

Renzi hat nach dem Scheitern der Verfassungsreform seinen Rücktritt angekündigt. Doch Staatspräsident Sergio Mattarella habe ihn gebeten, noch im Amt zu bleiben. Zumindest so lange, bis das Parlament den Haushalt für 2017 verabschiedet habe.

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