Mathias Falch (links) hat bei Thinking Objects in Korntal-Münchingen gelernt. Gute Azubis zu finden, sei schwer, sagt der Ausbilder Andreas Dietz (Mitte). Foto: factum/Granville

Spleenige Computer-Nerds sind nicht gefragt: Auch in Fachinformatikerkreisen wiegt der menschliche Faktor schwer, denn ohne Teamwork läuft nichts. Die Branche tut sich schwer, die richtigen Auszubildenden zu finden. Dabei birgt der Beruf viele Potenziale.

Korntal-Münchingen - Mathias Falch weiß, dass er alles richtig gemacht hat. „Der Beruf ist abwechslungsreich und hat extrem viele verschiedene Facetten“, sagt der 23-Jährige. Falch hat seine Ausbildung bei der Firma Thinking Objects in Korntal-Münchingen (Kreis Ludwigsburg) absolviert und ist danach übernommen worden. Seitdem stopft der wache junge Mann Sicherheitslücken für die Kunden seines Unternehmens – als Fachinformatiker für Systemintegration. Hinter der sperrig anmutenden Berufsbezeichnung stecke ein kreatives, zukunftsträchtiges Arbeitsfeld, sagt der Thinking-Objects-Ausbildungsleiter Andreas Dietz. „Wir kümmern uns um den Schutz von Firmennetzwerken, damit die Unternehmensdaten auch wirklich im Unternehmen bleiben.“ Das kann eine spezielle Anti-Spam-Lösung sein oder die sichere Verbindung zwischen verschiedenen Firmenstandorten.

„Wir suchen Schwachstellen, werten Auffälligkeiten und Unregelmäßigkeiten aus, entwickeln Lösungen für die Kunden und betreuen sie engmaschig“, sagt Dietz. Die IT-Security sei für Branchen wie die Kreditwirtschaft ein großes Thema. „Wir betreuen aber querbeet alle Sparten, von Versicherungen über die Automobilbranche bis zum Heizungshersteller.“

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