Mitglieder des sog. Islamischen Staats sollen eine Geiselnahme in Nigeria durchgeführt haben. (Symbolbild) Foto: imago/Reporters/imago stock&people

Quellen vor Ort berichten, dass die Dorfbewohner erst jüngst in ihre Heimat Kukawa im Nordosten Nigerias zurückgekehrt waren. Dort wurden sie am Dienstagabend überfallen.

Kukawa - Im Nordosten Nigerias haben Extremisten nach Angaben aus Sicherheitskreisen hunderte Zivilisten als Geiseln genommen. Die mutmaßlichen Mitglieder der Miliz Islamischer Staat in Westafrika (ISWAP) hätten am Dienstagabend das Dorf Kukawa überfallen, verlautete am Mittwoch aus Sicherheitskreisen und Quellen vor Ort. Sie hätten „hunderte Zivilisten als Geiseln genommen“, die gerade erst an ihre Wohnorte zurückgekehrt seien, nachdem sie zwei Jahre lang in einem Camp vor der Gewalt in ihrer Heimatregion Zuflucht gesucht hatten.

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