Der insolvente Küchenbauer Alno stellt den Großteil seiner Beschäftigten frei. Foto: dpa

Ein Großteil der Beschäftigten des insolventen Küchenbauers Alno wird freigestellt, einige Angestellte dürfen auch bleiben. Das teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann am Montag nach einer Mitarbeiterversammlung in Pfullendorf mit.

Pfullendorf - Der insolvente Küchenbauer Alno stellt den Großteil seiner Beschäftigten frei. Das teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann am Montag nach einer Mitarbeiterversammlung in Pfullendorf mit. Rund 400 Mitarbeiter würden an diesem Dienstag freigestellt, 170 dürfen vorerst bleiben. Es werde weiter mit einem „ernstzunehmenden Interessenten“ über einen Verkauf des Unternehmens verhandelt. Die finanzielle Lage von Alno habe den Schritt aber notwendig gemacht.

Mit dem Betriebsrat solle noch im Oktober über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan für die Beschäftigten verhandelt werden. Alno hatte im Juli Insolvenzantrag gestellt.

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