Die Bausparkasse Schwäbisch Hall konnte mehr Bausparverträge als im Vorjahr abschließen. Foto: dpa

Auch in Zeiten niedriger Zinsen interessieren sich einige Kunden wieder für die Bausparverträge der Schwäbisch Hall. Die Bausparkasse konnte mehr Bausparverträge als im Vorjahr abschließen.

Stuttgart - Deutschlands größte Bausparkasse Schwäbisch Hall hat trotz des Zinstiefs im vergangenen Jahr zugelegt. „Die Entwicklung unseres Bauspargeschäfts zeigt, dass unsere Kunden die Vorteile des Bausparens in Zeiten sehr niedriger Zinsen zu schätzen wissen“, sagte Vorstandschef Reinhard Klein am Dienstag in Stuttgart.

Bei Bausparverträgen können sich Kunden nach einer Ansparphase einen späteren Kredit zu bestimmten Konditionen sichern. Nach dem Rekordjahr 2015 waren die Verkaufszahlen zunächst zurückgegangen.

Gewinneinbrüche trotz wachsendem Neugeschäft mit Bausparverträgen

2018 wuchs das Brutto-Neugeschäft mit Bausparverträgen wieder um 6,3 Prozent auf 29,7 Milliarden Euro. Auch bei der Baufinanzierung konnte Schwäbisch Hall zulegen - um 3,6 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro. Unterm Strich drückten allerdings die niedrigen Zinsen auf den Gewinn: Vor Steuern verdiente die Bausparkasse nur noch 295 Millionen Euro - knapp 12 Prozent weniger als im Vorjahr.

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