Ein Intercity musste auf freier Strecke gestoppt werden (Symbolbild). Foto: dpa

Bis zu 200 Reisende mussten einen Intercity im Kreis Rottweil verlassen, weil ein verdächtiges Paket gefunden wurde. Es wurden Sprengstoffspürhunde und Entschärfer angefordert.

Rottweil - Wegen eines verdächtigen Pakets im Zug ist ein Intercity in der Nähe von Rottweil (Baden-Württemberg) auf freier Strecke gestoppt worden. Ein Zugbegleiter entdeckte das Paket am Donnerstag gegen 13.20 Uhr, wie ein Bahnsprecher in Stuttgart mitteilte.

Der IC wurde evakuiert, die 170 Reisenden mit Bussen zum nächsten Bahnhof gebracht. Erst nach Stunden stellte sich das Paket als „harmlos“ heraus, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Abend berichtete. Um kurz nach 18.00 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben - und der Zug rollte in Richtung Stuttgart.

Die Beschriftung des Pakets sei so gestaltet gewesen, dass der Zugbegleiter den Stopp des IC veranlasste, wie es hieß. Der Zug hielt so geschickt, dass die 170 Reisenden zu Fuß zu einem in der Nähe liegenden Bauernhof laufen konnten. Dort wurden sie von zwei Bussen zum Bahnhof Oberndorf gebracht und konnten ihre Fahrt fortsetzen. Bei der Evakuierung wurde niemand verletzt.

Von der Bundespolizei wurden Sprengstoffspürhunde und Entschärfer angefordert, um das Paket zu untersuchen. Der IC 2388 war von Singen am Bodensee Richtung Stuttgart unterwegs.

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