Ein Bild von der IAA in Frankfurt. Foto: picture alliance/dpa/Silas Stein

Die Automesse IAA wird nicht in Stuttgart stattfinden. Die Chefs der deutschen Autobauer sollen den Kreis der Kandidatenstädte für den künftigen Veranstaltungsort IAA auf vier von sieben verkleinert haben.

Stuttgart - Die Chefs der deutschen Autobauer haben nach einem Zeitungsbericht den Kreis der Kandidatenstädte für den künftigen Veranstaltungsort der Automobilmesse IAA auf vier von sieben verkleinert. Auf der Liste stünden jetzt noch Berlin, Hamburg, Köln und die bisherige Heimat der IAA, Frankfurt, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Mittwoch berichtete. Dies werde am Abend auf dem Neujahrsempfang des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Berlin bekannt gegeben. Die Vortandschefs von BMW, Daimler und Volkswagen hätten München, Stuttgart und Hannover als Bewerber für die IAA 2021 aus dem Rennen genommen, berichtete die FAZ. „Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen“, erklärte ein Sprecher des VDA.

Sinkende Besucherzahlen

München und Stuttgart sind die Heimatstandorte von BMW und Daimler. Hannover ist nicht weit entfernt vom VW-Stammsitz Wolfsburg. Insofern hätte jeweils einer einen logistischen Vorteil genossen. Der IAA-Veranstalter VDA prüft, ob die Messe vom traditionellen Standort Frankfurt verlegt wird. Der Vertrag von VDA und Frankfurter Messe lief 2019 aus. Der Verband hatte wegen sinkender Aussteller- und Besucherzahlen schon vor der IAA im vergangenen Jahr angekündigt, das Messekonzept grundlegend zu überarbeiten und dann auch zu entscheiden, wo die Veranstaltung künftig stattfinden soll. In Zukunft soll bei der Schau nicht mehr die Ausstellung von Auto-Modellen in Messehallen im Mittelpunkt stehen. Stattdessen sollen mehr Veranstaltungen zu Mobilität in der Innenstadt angeboten werden, um mehr Publikum zu erreichen.

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