Gegen den 66-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. (Symbolbild) Foto: Phillip Weingand / STZN

In Thürigen schwelt seit Jahren ein Nachbarschaftsstreit. Als ein kleines Katzenjunges ausbüxt und das Grundstück des Nachbarn betritt, hetzt dieser seine Hunde auf das Tier, das anschließend stirbt. Ein kleines Kind muss alles mit ansehen.

Gotha - In einem seit Jahren schwelenden Nachbarschaftsstreit ist in Thüringen ein Katzenjunges getötet worden. Das Kätzchen lief am Mittwochabend von Grundstück seines 59-jährigen Besitzers auf das Nachbargrundstück, wie die Polizei in Gotha am Donnerstag mitteilte. Laut Polizeibericht habe der Besitzer noch versucht, das Tier zurückzurufen, was der Nachbar auch hörte.

Der 66-Jährige hetzte daraufhin seine beiden Hunde auf die Katze, die das drei Monate alte Tier totbissen. Anschließend warf der Mann die tote Katze mit der Schaufel zurück über den Gartenzaun. Das siebenjährige Enkelkind des Katzenbesitzers musste den Angriff mit ansehen. Gegen den 66-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Warum die beiden Nachbarn seit Jahren im Streit liegen, wurde nicht bekannt.

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