Ben Affleck 2016 bei der Premiere des Films „The Accountant“ in Los Angeles Foto: AP/Jordan Strauss

Zu den schlimmsten Gräueln des Kolonialismus in Afrika gehört das Hausen der Belgier im Kongo. Ben Affleck dreht darüber nun einen Film.

Stuttgart - Der Hollywood-Star und -Regisseur Ben Affleck wir den Film „King Leopold’s Ghost“ drehen, ein auf wahren Begebenheiten beruhendes Drama über die Plünderung des Kongo durch die Kolonialtruppen des belgischen Königs Leopold II. im späten 19. Jahrhundert. Das berichtet die Branchenplattform deadline.com. Der Drehbuchautor Farhad Safinia („Apocalypto“) soll das Script beisteuern. Affleck ist auch Koproduzent des Films, ebenso Martin Scorsese and seine Partnerin Emma Koskoff-Tillinger.

Der belgische König wurde Milliardär

Als Vorlage für Safinias Script dient Adam Hochschilds Buch „King Leopold’s Ghost: A Story of Greed, Terror and Heroism in Colonial Africa“. Der Film spielt zu der Zeit, als die europäischen Kolonialmächte sich einen Wettlauf um die Ausbeutung Afrikas lieferten. König Leopold wurde einer der reichste Männer der Welt und hatte Milliarden auf geheimen Bankkonten, in dem er zum Privateigentümer des Congo Free State wurde. Er setzte Söldner ein, um Gummi und Elfenbein zu erbeuten. Die einheimische Bevölkerung wurde zur Arbeit gezwungen, bis zu 8 Millionen sollen gestorben sein. Die Gräueltaten der Europäer sollen im Zentrum des Films stehen.

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