Heckengäu Radeln durch Wiesen und Heiden

Von Hans-Günther Kehm  

  Foto: tmn
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Eine 47 Kilometer lange Radtour führt mit einem einheitlichen Logo durchs Heckengäu.

Sehenswert: Die Heckengäulandschaft mit ihren typischen Hecken, Streuobstwiesen und Wacholderheiden bietet zum Radeln nicht nur viel Natur, sondern auch hübsche, beschauliche Dörfer und interessante Städtchen. Lohnenswert ist auch ein Abstecher zum Naturschutzgebiet Venusberg mit seiner aussichtsreichen Kuppe. Auch die Kepler-Stadt Weil der Stadt mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild lädt zum Verweilen ein.

Wegweiser: Das lindgrüne Schild mit weißer Silberdistel und dem Schriftzug "Nah.Tour. Radweg. Heckengäu" wird ergänzt durch Radwegweiser mit Richtungspfeilen und kleinen Logo-Aufklebern.

Hier geht's lang: Wir beginnen die Tour bei der S-Bahn-Station Rutesheim. Durch die Bahnunterführung kommt man nach Silberberg und erreicht über den Hardtwaldweg das freie Feld. Am Wald entlang geht es hinauf zur Anhöhe Weinberg beim Naturtheater Renningen mit schöner Aussicht über das Renninger Becken. Wir radeln durch Felder bergab und von Osten über die Mühlgasse in den alten Renninger Ortskern. Am Rathaus und der Kirche vorbei, verlassen wir die Stadt in südlicher Richtung. Auf einer Feldwegbrücke geht es über die Bundesstraße, dann durch Wald und Wiesen aufwärts zum Ihinger Hof und weiter über Felder zu den Fuhrmannhöfen. Nachdem wir die Landesstraße überquert haben, radeln wir am Ulrichsdenkmal vorbei hinab nach Döffingen.

Wir überqueren das Flüsschen Schwippe und fahren dann am Würmtalhang entlang nach Aidlingen. Von der Kreisstraße nach Weil der Stadt biegen wir nach links in den Weg zum Kirchtalhof ein, fahren am südlichen Rand des Naturschutzgebiets durch das Obere Kirchtal bergauf, dann über Felder nach Norden. Beim historischen Wegweiser Lehenweiler bietet sich ein Abstecher zum Venusberg an. Am Harthäusle vorbei geht es hinab nach Dätzingen.

Durch das Würmtal erreichen wir über Schafhausen Weil der Stadt. An mächtigen Stadtmauern und Wehrtürmen vorbei gelangen wir in die historische Altstadt. Nördlich der Stadt verlassen wir die Würm, nun geht es durch das Rankbachtal nach Malmsheim. Von der Straße nach Merklingen biegt unser Weg am Ortsende nach rechts ab; wir radeln über Felder und Wiesen aufwärts und im Wald abwärts zur K 1016. Dann geht es in östlicher Richtung die letzten sechs Kilometer überwiegend durch den Wald, am Flugplatz Malmsheim vorbei und zuletzt durch ein idyllisches Tälchen zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Streckenprofil: 47 Kilometer mit drei längeren und mehreren kurzen Anstiegen.

Einkehren: In allen Ortschaften, Biergärten am Weg.

Hin und zurück: S-Bahn nach und ab Rutesheim (Silberberg).

Kartentipp: Freizeitkarte 520 Stuttgart, 1:50000, LVA BW

Info: Faltblatt zum Radweg von PLENUM Heckengäu Böblingen, auch im Internet .

 

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