Nicht zufrieden: TSV-Coach Benjamin Koch. Foto: Maximilian Hamm

Die Handballer des TSV Schmiden verlieren beim Dritten in Bietigheim deutlich mit 20:29 (10:15).

Den Handballern des TSV Schmiden ist die Generalprobe für das anstehende Stadtderby in der Württemberg-Liga gegen den TV Oeffingen am Freitag, 5. April, kräftig misslungen. Das Ensemble um den Trainer Benjamin Koch verlor am Samstagabend bei der drittplatzierten SG BBM Bietigheim II deutlich mit 20:29 (10:15). Für den Schmidener Coach war das ein Warnsignal zum richtigen Zeitpunkt: „Vielleicht ist es am Ende ganz gut, dass wir eine auf den Deckel bekommen haben. Jetzt wissen wir, dass wir im Derby ganz anders auftreten müssen, wenn wir keine böse Überraschung erleben wollen“, sagte er.

 

Nur ein Tor zwischen der 33. und 48. Minute

Der Hauptgrund für die deutliche Niederlage im Ellental war diesmal ganz eindeutig in der Offensivleistung der Gäste zu suchen: „29 Gegentore in fremder Halle zu bekommen, ist eigentlich okay. Damit kann und muss man Spiele gewinnen können“, sagte Benjamin Koch. Doch in der eigenen Offensive hatten die Gäste aus Schmiden ihr Visier nicht richtig eingestellt. So erzielten sie zwischen der 33. und der 48. Spielminute lediglich einen Treffer; der Gegner zog in dieser Phase von 16:13 auf 22:14 davon. „Da waren allein fünf Würfe dabei, die wir freistehend am Kreis nicht verwerten konnten“, sagte der Coach, dessen Bruder Manuel Koch diesmal mit fünf Toren zum erfolgreichsten TSV-Schützen avancierte. Bei den Gastgebern traf Marco Rentschler mit sechs Treffern am häufigsten. Der 29-Jährige absolvierte zwischen 2015 und 2021 für Frisch Auf Göppingen 153 Spiele in der Ersten Bundesliga und gewann in dieser Zeit mit den Grün-Weißen zweimal den EHF-Europapokal.     TSV Schmiden: Riegel, Dürr – Manuel Koch (5), Feirabend (4/3), Bühler (3), Siebel (2), Hellmann (2), Hirning (1), Fischer (1), König (1), Mack (1), Gühne, Züfle, Thülly.