Die Rhein-Neckar Löwen gewannen das direkte Duell um den Titel in Flensburg. Foto: Bongarts

Es galt als wegweisendes Spiel mit Blick auf den Meistertitel – und die Rhein-Neckar Löwen haben es für sich entschieden: Nach dem 23:21-Erfolg bei der SG Flensburg-Handewitt ist den Mannheimer Handballern die Titelverteidigung kaum mehr zu nehmen.

Flensburg - Die Rhein-Neckar Löwen stehen nach einem Sieg im Showdown bei der SG Flensburg-Handewitt vor dem erneuten Titelgewinn in der Handball-Bundesliga. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen blieb in der „Hölle Nord“ beeindruckend cool und setzte sich mit 23:21 (13:11) beim einzigen Verfolger durch. Bei drei noch ausstehenden Partien verfügen die mittlerweile elfmal in Serie siegreichen Mannheimer über einen Vorsprung von drei Punkten und halten damit alle Trümpfe in der Hand.

Flensburgs Hoffnungen auf die zweite Meisterschaft nach 2004 dürften nach der ersten Heimniederlage zerplatzen. Beste Werfer bei Flensburg waren Kentin Mahé (5 Treffer) und Lasse Svan (4), die Löwen hatten in Alexander Petersson und Andy Schmid (je 5) ihren treffsichersten Akteur. Die Gäste agierten im ersten Durchgang konsequent in ihrer Deckung vor Keeper Mikael Appelgren und zeigten das variablere Angriffssspiel. Flensburg hielt vor allem mit Kampfkraft dagegen. Nach dem Wechsel wurde Torhüter Mattias Andersson zum wichtigen Faktor für das Heimteam.

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