Die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen empfangen am Samstag, 20 Uhr, die HG Oftersheim/Schwetzingen.
Die 21:26-Niederlage vor Wochenfrist der Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen im Derby der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) beim SV Hohenacker-Neustadt war ein echter Rückschlag. Zumal die Gäste das Hinspiel in eigener Halle beim 34:23-Erfolg noch dominiert hatten. „Es war nicht das Ergebnis, welches wir uns erhofft hatten“, sagt Thomas Rost, der gemeinsam mit Anja Itterheim auf der Bank das Sagen hatte. Am Montag im Training sei die Partie noch einmal kurz aufgearbeitet, aber auch abgehakt worden.
Das Hinspiel wurde auswärts gewonnen
Seit Dienstag gilt der Fokus der Heimpartie an diesem Samstag (20 Uhr, Sporthalle in Schmiden) gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen, die in der Gruppe B der BWOL den fünften Tabellenplatz belegt und nach jetzigem Stand im neuen Jahr in der Abstiegsrunde um den Klassenverbleib kämpfen wird. Das Hinspiel am 21. Oktober in Schwetzingen hatte das HC-Ensemble mit 34:31 gewonnen. Es war der erste Auswärtserfolg nach einer Niederlage und einem Remis in dieser Saison für den immer noch Tabellenzweiten. Der Trainer Steffen Irmer-Giffoni musste danach trotzdem seinen Platz räumen.
Nur Maike Kienzlen fehlt verletzt
An diesem Samstag sitzt nun erstmals der neue Coach Sven Bühler (wir berichteten) auf der Bank, der am Dienstag sein erstes Training geleitet hat. „Die Mädels waren alle fokussiert und motiviert, es hat großen Spaß gemacht“, sagt Rost, der sich nun wieder ausschließlich aufs Torwarttraining konzentrieren wird, während Itterheim wieder als Co-Trainerin fungiert. Dass im drittletzten Spiel der sogenannten Hauptrunde erneut ein Sieg gelingt, glaubt Rost. „Wir sind zuhause eindeutig stärker“, sagt er. Zudem kann der neue Coach bis auf die langzeitverletzte Maike Kienzlen auf seinen kompletten Kader bauen. „Alle sind fit“, sagt Rost. Ein Sieg wäre ein großer Schritt hin zur Qualifikation für die Aufstiegsrunde.