Die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen gewinnen mit 34:23 das Derby gegen den SV Hohenacker-Neustadt in der Baden-Württemberg-Oberliga.
Gelungener Einstand für das Interimstrainer-Duo Anja Itterheim und Thomas Rost. Im ersten Spiel nach der Trennung von Steffen Irmer-Giffoni haben die Handballerinnen des HC Schmiden/Oeffingen am Samstag das Rems-Murr-Derby gegen den SV Hohenacker-Neustadt vor 350 Zuschauern deutlich mit 34:23 gewonnen und damit den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe B erfolgreich verteidigt (9:3 Punkte). Bereits an diesem Mittwoch (18 Uhr, Oeffinger Sporthalle) empfängt das HC-Ensemble im ersten Rückspiel die SG Kappelwindeck/Steinbach II, gegen die es im Hinspiel nur zu einer Punkteteilung gereicht hatte (31:31).
Die Gäste agieren ideenlos und ohne Durchschlagskraft aus dem Rückraum
Gegen den SV Hohenacker-Neustadt, der nach der Hinrunde eine Bilanz von 5:7 Punkte aufweist und nach jetzigem Stand als Tabellenfünfter in die Abstiegsrunde müsste, war die Partie in der ersten Hälfte recht ausgeglichen. Die Gastgeberinnen führten zur Pause lediglich mit 14:11. Das mag auch daran gelegen haben, dass das Trainerduo nach 17 Minuten begann, einen nahezu kompletten Spielerinnenwechsel vorzunehmen. „Das hat einen minimalen Bruch in unser Spiel gebracht“, sagt Rost. Nutzen konnten den die Gäste allerdings nicht. Viel zu ideenlos agierten sie im Angriff und zeigten überdies wenig Durchschlagskraft aus der zweiten Reihe. Michelle Hoffrichter im HC-Tor und später auch Sonja Pott waren mit den Würfen nicht in Verlegenheit zu bringen.
Viele technische Fehler im Positionsangriff
Nach Wiederanpfiff bekamen die Gastgeberinnen das Spiel dann immer besser in den Griff – vornehmlich auch deshalb, weil sich die Gäste immer wieder im Angriff technische Fehler leisteten, die die HC-Spielerinnen mit schnellen Ballvorträgen und erfolgreichen Abschlüssen gnadenlos ausnutzen. Nach 40 Minuten führte der HC erstmals mit zehn Toren Unterschied (23:13). Das Spiel war gelaufen. Da machte es dann auch wenig aus, dass sich das Team im Positionsangriff gegen die offensive 3:2:1-Deckungsvariante der Gäste schwer tat und ebenfalls viele Ballverluste hatte. „An die 18 technischen Fehler waren es bestimmt wieder“, sagt Rost, der sich die Aufgabe gegen den SV alles in allem „deutlich schwieriger“ vorgestellt hatte.
Aber es sei eine gute Übung für das Spiel am Mittwoch gewesen, denn auch der kommende Gegner agiert mit einer offensiven Abwehr. „Wir werden im Training am Montag und Dienstag noch einmal daran arbeiten, dass wir das besser machen“, sagt Rost. HC Schmiden/Oeffingen: Hoffrichter, Pott – Bürkle (7), Kuhrt (7/3), Leukert (6), Baur (5/1), Lutz (2), Hojczyk (2), Weckerlein (2), Steiner (2), Ugele (1), Gaiser, Johannes, Matziol.