Die Polizei entdeckte die DNA des Tatverdächtigen an der Sprühdose. Foto: dpa/Emily Wabitsch

Die DNA auf einer Sprühdose führt die Polizei zu einem 53-Jährigen, der Autos mit Nazi-Symbolen verunziert haben soll. Von einem rechtsradikalen Hintergrund geht sie aber nicht aus – der Mann sei psychisch krank.

Heilbronn - Nach Hakenkreuz-Schmierereien in Heilbronn hat eine DNA-Spur die Polizei zu einem Tatverdächtigen geführt. Mehrere Fahrzeuge in der Innenstadt waren im März und April unter anderem mit den Nazi-Symbolen besprüht worden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Genmaterial an einer Sprühdose brachte die Ermittler auf die Spur eines 53 Jahre alten Mannes.

Laut Polizei gibt es Anhaltspunkte auf eine psychische Störung des 53-Jährigen, die ihn zu der Tat getrieben haben könnte. Von einem rassistischen Motiv werde derzeit eher nicht ausgegangen, sagte ein Sprecher.

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