Spezialisten sind im Hafenterminal von Charleston im Einsatz. Foto: red

Im Hafenterminal der US-Stadt Charleston wurde ein Hafenterminal wegen einer „potenziellen Bedrohung“ evakuiert. Einem Medienbericht zufolge soll es sich bei dem Fund um eine schmutzige Bombe handeln.

Milwaukee - Im US-Staat South Carolina untersuchen Sicherheitsbehörden eine mögliche Terrorgefahr an Bord eines Frachtschiffs. US-Medien berichteten, es gebe Warnungen vor einer sogenannten schmutzigen Bombe. Gemeint ist damit ein herkömmlicher Sprengsatz gemischt mit radioaktivem Material, das durch die Explosion verteilt wird. Es handelt sich dabei um keine Atombombe.

Bislang keine Strahlung festgestellt

Die Behörden betonten, dafür gebe es keine glaubhaften Informationen, meldete der Sender ABC. Wie die Küstenwache am Donnerstagmorgen auf Twitter mitteilte, wurden Teile des Hafens von Charleston evakuiert. Worum es sich bei dem verdächtigen Container handele, teilte die Küstenwache nicht mit.

Der Lokalsender WCSC berichtete unter Berufung auf Einsatzkräfte, bislang sei keine Strahlung festgestellt worden. ABC zitierte einen Mitarbeiter der Küstenwache, dass ein Verschwörungstheoretiker auf YouTube vor einer schmutzigen Bombe auf dem Schiff gewarnt hatte. Man sei übervorsichtig, deshalb werde die Behauptung untersucht.

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