RP-Abteilungspräsidentin Gertrud Bühler empfängt die Stuttgart-21-Gegner. Foto: Max Kovalenko

Dem Regierungspräsidium Stuttgart steht im Zusammenhang mit der von der Bahn beantragten Verdoppelung der abzupumpenden Grundwassermenge im Schlossgarten viel Arbeit ins Haus.

Stuttgart - Dem Regierungspräsidium Stuttgart (RP) steht im Zusammenhang mit der von der Bahn beantragten Verdoppelung der abzupumpenden Grundwassermenge im Schlossgarten viel Arbeit ins Haus. Die Parkschützer-Organisation und der Schauspieler Walter Sittler übergaben am Dienstag vor dem RP in Vaihingen angeblich rund 10.000 Einwendungen gegen die von der Bahn bei Stuttgart 21 beantragte Änderung. Das RP, das 7400 Einwendungen zählte, prüft alle. Entscheiden wird die Bahn-Aufsicht, das Eisenbahn-Bundesamt. Die Parkschützer erwarten durch die Erhöhung von drei auf 6,8 Millionen Kubikmeter Grundwasser – der Großteil soll über Versickerungsbrunnen abseits der Baustelle wieder ins Erdreich laufen – Schäden an der Vegetation. Auch bestehe im Kernerviertel „die eklatante Gefahr von Hangrutschungen und Setzungen“, so Parkschützer-Sprecher Matthias von Herrmann. Die Bahn müsse daher lange ­angemahnte Gutachten liefern.

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