Trauer um SWR-Star Stefanie Tücking Todesursache ist weiterhin unklar

Von Uwe Bogen 

Die Anteilnahme nach dem Tod von Stefanie Tücking ist riesengroß. Foto: SWR
Die Anteilnahme nach dem Tod von Stefanie Tücking ist riesengroß. Foto: SWR

Wie konnte eine Frau, die mit ihren Hunden viel an der frischen Luft unterwegs war, einschlafen und nicht mehr aufwachen? Bisher kann über die Ursachen für den Tod von Steffi Tücking nur spekuliert werden. Hat das Herz versagt? Starb sie an einer Embolie? Die Anteilnahme zeigt, wie beliebt die SWR-3-Moderatorin war.

Baden-Baden - Einer der vielen Hörer von Stefanie Tücking, die in tiefer Trauer sind, brachte es auf den Punkt: „Sie hat unser Erwachsenwerden moderiert.“ Mit dem überraschenden Tod der beliebten Radiomoderatorin ist für viele die Stimme ihrer Jugend verstummt. Auf seiner Facebook-Seite bedankt sich der Sender SWR3 für die „überwältigende Anteilnahme“. Zehntausende haben kondoliert und bewegende Worte gepostet. „Wir sind gerührt und nehmen uns alle gemeinsam in den Arm“, schreibt der SWR 3.

Die Frage, die alle beschäftigt, bleibt auch am Sonntag, ein Tag nach ihrem Tod, unbeantwortet: Wie konnte eine gesund lebende Frau mit 56 Jahren so plötzlich sterben? Ein Unfall und Fremdverschulden werden ausgeschlossen. Bisher kann nur spekuliert werden. Bei ihren Kollegen heißt es, Herzversagen oder eine Embolie könnten die Ursache für den überraschenden Tod sein. Steffi Tücking sei normal eingeschlafen, erzählt man sich beim SWR. Sie habe keine Drogen genommen, nicht übermäßig Alkohol getrunken und „normal geraucht“, ist zu hören. Keiner kann begreifen, warum die „coole Rocklady“ so früh sterben musste.

Untersuchungen über Todesursache nicht abgeschlossen

Im Netz wird bereits über den „mysteriösen Tod“ der Moderatorin spekuliert. „Warum wird konsequent verschwiegen, woran sie gestorben ist?“, fragt einer und schreibt weiter: „Das ist doch kein Alter, in dem man von einem natürlichen Tod sprechen kann.“ Ein Tod ist immer ein ganz privater Trauerfall für die Familie. Wenn ein Angehöriger stirbt, auch noch viel zu früh mit 56 Jahren, reißt es allen Familienmitgliedern den Boden unter den Füßen weg. Der SWR hat die Todesnachricht erst an die Öffentlichkeit gegeben, als das Einverständnis der Familie vorlag. Die Untersuchungen über die Ursachen von Steffi Tückings Tod, so ist zu hören, sind noch nicht abgeschlossen. Ob die Ergebnisse davon an die Öffentlichkeit gelangen, ist allein die Entscheidung der Familie.

Lesen Sie jetzt