Ian Brady ist wegen seiner grausamen Taten auch als britischer „Moor-Serienmörder“ bekannt. Foto: AFP

In den 60er Jahren hat Ian Brady mehrere Kinder missbraucht, gefoltert und bestialisch umgebracht, nun ist der britische Serienmörder in einem Hochsicherheitskrankenhaus gestorben.

Manchester - Der britische „Moor-Serienmörder“ Ian Brady ist im Alter von 79 Jahren in einem Hochsicherheitskrankenhaus gestorben. Der Mann missbrauchte und folterte in den 60er Jahren gemeinsam mit seiner Freundin fünf Kinder und brachte sie bestialisch um. Mindestens vier Leichen versteckte er im Saddleworth-Moor bei Manchester. Psychologen stuften den Täter als Psychopathen ein.

Bis heute ist die Leiche eines fünften Opfers verschwunden. Angehörige des zwölfjährigen Jungen und Fahnder hatten den Serienmörder immer wieder angefleht, das Versteck der Leiche preiszugeben. Die Polizei betonte am Dienstag, dass sie die Akte zu dem Fall auch nach über 50 Jahren nicht schließen werde. Brady wollte demnach auch kurz vor seinem Tod das Versteck nicht preisgeben.

Mörder fühlte sich unverstanden

Der schwerkranke Mörder starb nach Angaben eines Sprechers des staatlichen Gesundheitsdienstes im Ashworth Hospital in Maghull am Montagabend. Brady und seine Freundin Myra Hindley waren 1966 für drei Morde verurteilt worden. In den 80er Jahren gestand Brady, zwei weitere Kinder getötet zu haben. Die Opfer waren 10 bis 17 Jahre alt.

Der Mörder schrieb in der Haft Briefe an Medien, in denen er sich über seine Behandlung beschwerte und sich als hochintelligent und unverstanden bezeichnete. Hindley starb schon 2002, vermutlich an einem Herzinfarkt. Über sie war auch ein Fernsehfilm gedreht worden.

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