2016 erzielte Google einen Jahresumsatz von knapp 90 Milliarden US-Dollar. Foto: dpa

Die anstehende Aktualisierung von Google Maps verspricht einiges: Die Karten-Funktion schickt sich mehr und mehr an, klassische Navis abzulösen. Wir haben die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

Stuttgart - Schon seit Jahren verbessert Google Maps Stück für Stück die Navigation und entwickelt sich zum Ersatz für klassische Navi-Geräte. Dank zunehmender Affinität für Smartphones und wachsende Mobilität nutzen immer mehr Menschen den Google-Dienst als Navigationshilfe für den öffentlichen Nahverkehr, das Auto oder Rad-Strecken. Mit dem anstehenden Update der mobilen Variante auf die v9.75 Beta-Version macht diese Entwicklung noch einmal einen großen Schritt nach vorne. Amerikanische Plattformen wie „GoogleWatchBlog“ oder „AndroidPolice“ haben den Quellcode der neuen Version genauer unter die Lupe genommen und einige interessante Neuerungen entdeckt.

Diese Änderungen bringt das neue Update

Neben der bisherigen Möglichkeit, sich Taxis und den Fahrdienst Uber in der Nähe sowie deren Preis für Routen anzeigen zu lassen, kooperiert das Unternehmen in der Zukunft auch mit Bike-Sharing-Unternehmen. Der Kartendienst soll künftig auch die Standorte von Leih-Fahrrädern vermerken und dabei auch die Anzahl der verfügbaren Räder anzeigen.

Eine weitere Änderung könnte die Nutzung von speziellen Apps der Verkehrsgesellschaften einzelner Städte und Regionen überflüssig machen. Außer Linienführung und Abfahrtszeiten sollen Nutzer von Google Maps in der Nähe von Stationen des öffentlichen Nahverkehrs eine Benachrichtigung bekommen, über die sich der gesamte Netzplan des Verkehrsanbieters aufrufen lässt.

Google Maps wird mehr und mehr zum Navi

Wer sich eine Strecke mit dem Auto anzeigen lassen möchte, kann in Zukunft sehen, welche Geschwindigkeit auf der jeweiligen Straße erlaubt ist. Dadurch wird Google Maps immer mehr zum gleichwertigen Ersatz für Navigationsgeräte – war das Anzeigen von Tempolimits bisher doch ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal von konventionellen Navis.

Wann genau und in welchen Ländern die neuen Features zunächst anlaufen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt indes noch nicht bekannt.

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