Susanne Geiger in ihrem Büro in Göppingen. Foto: Sabine Ackermann

Mit dabei bei der Styling-Show „Shopping Queen“, deren neue Staffel am Mittwoch beginnt,  war die Göppingerin Susanne Geiger, die in Lindau ein BH-Fachgeschäft betreibt.

Göppingen - Lass die Sonne rein! Finde dein neues Lieblingskleid für die heiße Jahreszeit“, lautete das Motto des bereits abgedrehten Kaufhaus-Specials der Styling-Show „Shopping Queen“ aus Schwäbisch Gmünd. Mit dabei war Susanne Geiger, eine Ur-Göppingerin aus Lerchenberg. Sie hatte 2018 ihren sicheren Arbeitsplatz gekündigt, um in Lindau am Bodensee ihr Fachgeschäft „BH-Queen“ zu eröffnen – diesen Namen hat sie sich auch patentieren lassen. „Es war Zeit für etwas Neues“, verrät die gelernte Versicherungskauffrau, die vor ihrer Selbstständigkeit 25 Jahre lang bei der Göppinger Kreissparkasse arbeitete.

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Nebenberuflich befasste sie sich schon seit über zehn Jahren mit dem Thema Unterwäsche und sagt gerade heraus, was ihr dabei extrem wichtig ist: „Ich stehe für ganz normale Frauen, die nicht die Figur eines Models haben und auch nicht deren Mode- und Styling-Verständnis.“ Sie motiviere  sogenannte Curvy-Frauen, die ein paar Pfunde mehr auf den Rippen haben, „Spaß zu haben, so wie sie sind“, und erkannte vielerorts, dass es an „kompakter Beratung in Sachen BHs fehlte.“

„Das war eine tolle Erfahrung“

Fortan bildete sie sich in diesem Metier weiter, hielt Vorträge, veranstaltete Seminare und Modenschauen und wurde schließlich von RTL als Expertin für BHs für das live ausgestrahlte Mittagsjournal „Punkt 12“ angefragt. „Das war eine tolle Erfahrung“, erinnert sich die Unternehmerin und erzählt, dass sich bei ihr darauf der Privatsender Vox, zugehörig zur RTL-Group, meldete, um sie für das Format „Shopping Queen“ zu gewinnen.  Bis es allerdings in Schwäbisch Gmünd so weit war, sollten fast vier Jahre vergehen, so Susanne Geiger, die verrät: „Doch zwischen meiner Videobewerbung und der Zusage verging nur eine Woche“. 

Sympathie für Mitbewerberinnen

Nach Drehschluss fuhr sie nach Hamburg um ihre Punkte abzuholen, wobei sie ihre Platzierung natürlich nicht verraten darf. „Mit Guido Maria Kretschmar über die Looks zu plaudern war sehr schön, aber kurz. Das war sicherlich Corona geschuldet“, plaudert die Geschäftsfrau aus dem Nähkästchen. Die anderen vier Frauen des schwäbischen „Shopping-Quintetts“ kamen aus der weiteren Umgebung.

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„Wir sind in der Woche echt zusammengewachsen, wir mochten uns sehr. Deshalb war es für mich schwierig, Punkte zu vergeben. Doch es geht ja um den Look und nicht um Sympathie“, sagt Geiger. „Wegen Corona war vieles anders“, so die 51-Jährige, „anstatt 500 Euro in vier Stunden auszugeben, bekamen wir 700 Euro und hatten dafür nur drei Stunden Zeit.“

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