Die Polizei musste mit elf Streifenwagen anrücken, um die Situation zu beruhigen (Symbolbild) Foto: dpa

Es sollte ein schönes, großes Fest werden. Doch dann wurde es einem Nachbarn in Gemmrigheim doch zu laut und die Lage eskalierte. Elf Streifenwagen mussten anrücken.

Gemmrigheim - Es sollte ein lustiger Kindergeburtstag werden – am Ende mussten elf Streifenwagen aus zwei Polizeipräsidien in Gemmrigheim (Kreis Ludwigsburg) anrücken. Was war passiert? Wie die Polizei berichtet, fand am Samstagnachmittag in Gemmrigheim ein Kindergeburtstag statt. Eine nigerianische Familie hatte eingeladen, über 50 Landsleute kamen. Die Nachbarn waren im Vorfeld mit Hinweiszetteln über die Veranstaltung informiert und zum Teil auch eingeladen worden.

Gegen 16.10 Uhr wurde es einem der Nachbarn dann doch zu laut und er machte bei der Feier „lautstark auf sich aufmerksam“, wie die Polizei schreibt. Die Stimmung heizte sich auf, ein Tisch wurde umgeworfen, mehrere Flaschen gingen zu Bruch. Der 49-jährige Nachbar floh nach Hause und rief die Polizei.

Die Feiernden seien uneinsichtig und aggressiv gewesen

Als die Beamten bei der Feier ankamen, trafen sie auf „überwiegend uneinsichtige und zunehmend aggressivere“ Feiernde. Es mussten mehr Streifenwagen dazu gerufen werden, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Besonders auffällig war ein 37-Jähriger, der wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz aufs Revier mitkommen sollte. Dagegen setzte er sich zur Wehr. Die Polizeibeamten mussten ihm Handschellen anlegen, um ihn mitnehmen zu können.

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