Zur Pride-Parade strahlen Amerikas Straßen in Regenbogenfarben. Foto: San Francisco Chronicle

New York, San Francisco, Chicago und Toronto im Ausnahmezustand: Bei den Pride Parades tragen Zehntausende Marschierende bunte Kostüme, feiern die sexuelle Vielfalt und kritisieren Trumps Politik.

New York - Zehntausende Menschen haben sich am Sonntag in New York an der Gay Pride Parade beteiligt. Zu Fuß, auf Rollschuhen, Motorrädern und bunt geschmückten Wagen zogen sie bei strahlendem Sonnenschein durch Manhattan, um für die Rechte von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender zu demonstrieren.

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Viele Teilnehmer trugen farbenfrohe und teilweise sehr knappe Kostüme. Überall waren Regenbogenflaggen als Symbol der Homosexuellen-Bewegung zu sehen. Wie schon im vergangenen Jahr gab es viel Kritik an der Politik von US-Präsident Donald Trump.

„Born this Way“

Das Motto „Aufsässig anders“ stehe für die Vielfalt New Yorks, sagte der Stadtrat Corey Johnson, der schwul und HIV-positiv ist. „Wie Lady Gaga sagt: Ich wurde so geboren“, sagte Johnson mit Blick auf das Lied „Born this Way“, das als eine Art Homosexuellen-Hymne gilt, am Rande der Parade.

Auch prominente Politiker marschierten mit, darunter Bürgermeister Bill de Blasio, Senator Chuck Schumer und der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, die alle drei der Demokratischen Partei angehören.

Ganz Nordamerika feiert

Neben New York feierten Anhänger der LGBT-Bewegung (kurz für „Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender“) auch in anderen nordamerikanischen Städten. In San Francisco durften sogar Vierbeiner an der bunten Parade teilnehmen.

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