Galerie Strzelski in Stuttgart Stephanie Abbens gar nicht „verlorene Orte“

Von nbf 

Stephanie Abben in der Galerie Strzelski in Stuttgart (Rotebühlplatz 30, Eröffnung an diesem Freitag um 19 Uhr).Foto:Galerie Strzelski Foto:  
Stephanie Abben in der Galerie Strzelski in Stuttgart (Rotebühlplatz 30, Eröffnung an diesem Freitag um 19 Uhr). Foto:Galerie Strzelski

Eine Welt zersplittert – zumindest in der Malerei von Stephanie Abben. Eben noch schienen ihre Architekturlandschaften sorgsam notiert, nun zerbersten sie, um neu montiert zu werden.

Stuttgart - Stephanie Abben hätte sich einrichten ­können in ihren Landschaften des morbiden Charmes. Doch die in Düsseldorf geborene und in Karlsruhe lebende Malerin hat offenbar anderes vor.

Eröffnung am 8. Juni um 19 Uhr

„Lost Places“ heißt die Schau, die an ­diesem Freitag um 19 Uhr in der Galerie Strzelski in Stuttgart (Rotebühlplatz 30) ­eröffnet wird. Spürbar wird eine hoch­verdichtete Befragung dessen, was Malerei mit und über Landschaft sein kann, was sich aus dem Dialog mit der Collage und dem Sampling entwickeln lässt.

Spannender Moment

„Lost Places“ ist in diesem Sinn vielleicht sogar irreführend. Stephanie Abben gewinnt ja in der Identifikation verlorener ­Orte unbekanntes Terrain hinzu . Ein spannender Moment – für die Malerin, für die ­Galerie , für das Publikum.

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