Auf der Grünfläche an der Brendle-Kreuzung zwischen Wangener und Ulmer Straße soll eine Skateranlage gebaut werden. Foto: Steinert

Die Jugendräte hoffen weiter auf den Skatepark beim Brendle.

S-Ost - Eine Skatebahn abseits des Wohngebiets, Jugendliche können dort ungestört skaten, und der Platz ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Für die Jugendlichen im Stuttgarter Osten ist dies bisher ein Traum. Dabei liegt ein Bebauungsplan vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung für das Gelände beim Brendle seit 2010 vor. Das Baurecht ist vorhanden. Auch das Garten-, Forst- und Friedhofsamt hat schon konkrete Pläne bezüglich der Gestaltung. Jetzt fehlt nur noch das Geld.

Bereits 2011 legte der Bezirksbeirat Ost dem Gemeinderat einen Beschluss vor, in dem die Bezirksbeiräte empfohlen hatten, den Skatepark im Doppelhaushalt 2013/2013 zu berücksichtigen. Mit rund 500 000 Euro wurde die knapp 700 Quadratmeter große Anlage an der Ecke Ulmer und Wangener Straße veranschlagt.

Jetzt heißt es zunächst, wieder ein Jahr warten

Seit sieben Jahren schon wünscht sich der Jugendrat-Ost einen Skatepark im Stadtgebiet. Immer wieder hat sich das Gremium – trotz wechselnder Besetzung – dafür eingesetzt. Jetzt, wo die Jugendlichen so kurz vor dem Ziel sind, wollen sie ihre Bemühungen noch einmal verstärken. „Für uns hat die Durchsetzung des Parks im nächsten Jahr oberste Priorität“, bekräftigt die stellvertretende Sprecherin des Jugendrats-Ost, Roberta Walser, nach der Jugendrat-Sitzung in der vergangenen Woche. Das Ziel sei es, dass der Skatepark auf jeden Fall im Doppelhaushalt 2014/2015 berücksichtigt wird.

Anfang nächsten Jahres findet in allen Stadtbezirken eine Veranstaltung zum Bürgerhaushalt statt. „Dort können Bürger ihre Wünsche und Vorstellungen für die Haushaltsplanung einbringen“, sagt Markus Rehm, Mitarbeiter von Bezirksvorsteher Martin Körner im Osten. Die Jugendlichen wollen dort geschlossen als Jugendrat auftreten und ihr Anliegen Skatepark vortragen.

„Eigentlich könnten wir morgen anfangen zu bauen“, sagt Roberta Walser frustriert. Jetzt heißt es aber zunächst, wieder ein Jahr warten. „Wir müssen deshalb jetzt aktiv werden und uns einsetzen“, findet Walser. Denn die Amtszeit der Jugendräte geht noch bis 2014. In dieser Amtszeit wollen sie den Skatepark unter Dach und Fach bringen.

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