Joel Pohjanpalo vom HSV darf sich über Hilfe der Düsseldorfer EG freuen. Foto: dpa/Peter Steffen

Es sind schwierige Zeiten – und doch häufen sich die schönen Geschichten rund um die Corona-Krise. So bekommen die beiden Profis Joel Pohjanpalo und Jordan Louis Beyer vom Hamburger SV derzeit Hilfe von einem anderen Club.

Hamburg - Zusammenhalt in Zeiten der Coronakrise - das funktioniert auch über die Grenzen einzelner Sportarten hinaus: Weil Joel Pohjanpalo und Jordan Louis Beyer vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV derzeit bei ihren Familien in Nordrhein-Westfalen weilen und entsprechend nicht mit Fitness-Geräten ihres Vereins versorgt werden konnten, sprang die Düsseldorfer EG aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in die Bresche. Die Rheinländer stellten sowohl Pohjanpalo als auch Beyer ein Fahrrad-Ergometer zur Verfügung.

„Auch der Profisport muss in diesen Tagen zusammenhalten. Als die Anfrage des HSV kam, haben wir deshalb gerne und schnell geholfen. Solidarität auf allen Ebenen ist angesagt“, sagte Niki Mondt, Sportlicher Leiter der DEG. HSV-Sportvorstand Jonas Boldt lobte die „tolle Solidarität“. Die in Hamburg verbliebenen Profis erhielten ihre Geräte von Teambetreuer Zoran Suka. Wie in vielen anderen Vereinen ruht auch in Hamburg derzeit der reguläre Trainingsbetrieb aufgrund der Pandemie.

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