Servus und auf Wiedersehen: der Kapitän Bastian Schweinsteiger verabschiedet sich aus der Nationalelf. Foto: dpa

Oh Käpt’n, mein neuer Käpt’n: Der 32-jährige Bastian Schweinsteiger feiert am Mittwoch seinen Abschied vom Weltmeisterteam. Erst danach will Joachim Löw den künftigen Spielführer benennen. Es kann nur einen geben – unsere Sportredaktion hat aber fünf Meinungen.

Düsseldorf - Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng hat sein Interesse am Kapitänsamt in der deutschen Nationalelf bekräftigt. „Bereit wäre ich, das wäre eine große Ehre, aber es ist kein Muss“, sagte der 27 Jahre alte Innenverteidiger am Montagabend. „Wir sind alle sehr gespannt, ich bin sehr entspannt. Wir haben eine tolle Mannschaft, und wir haben tolle Führungsspieler. Der Trainer wird am besten wissen, wen er da benennt“, sagte der Profi des FC Bayern München.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich schon entschieden, will den Nachfolger von Bastian Schweinsteiger aber erst am Donnerstag verkünden. Zuvor findet am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) in Mönchengladbach Schweinsteigers Abschiedsspiel gegen Finnland statt. Boateng antwortete auf die Frage, ob seine Berufung als erster dunkelhäutiger DFB-Kapitän auch eine politische Signalwirkung hätte: „Das ist klar, das hätte es - das würde jeder sehen. Es hat aber nichts unbedingt mit Politik zu tun, sondern es ist eine Entscheidung für uns als Mannschaft in erster Linie sportlich. Und da gibt es mehrere Kandidaten.“

In unserer Sportredaktion sind die Meinungen in der Kapitänsfrage geteilt – fünf Plädoyers:

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