Die Fellbacher hatten während des gesamten Spiel nur ein paar halbgare Chancen. Foto: Patricia Sigerist

Das zweite SVF-Team verliert bei der SG Schorndorf mit 0:3.

Fellbach - Der 3:0-Sieg (3:0) der SG Schorndorf gegen die abstiegsgefährdeten Fußballer des SV Fellbach II ist ein nicht ganz unerwartetes Resultat, obwohl die Bezirksliga-Partie am Samstag nicht so einseitig war, wie es das Ergebnis vermitteln will. „Die Schorndorfer haben uns nicht an die Wand gespielt, aber jeden Fehler von uns knallhart bestraft“, sagte der Trainer Verim Kica nach der Niederlage.

Bereits vor dem Anpfiff hatte Verim Kica, der erst seit wenigen Wochen im Amt ist, die Situation realistisch eingeschätzt. Der Tabellenvierte, so die Überzeugung des Fellbacher Trainers, könne derzeit nicht der Maßstab für seine abstiegsbedrohte Mannschaft sein. Drei Gegentore in zwölf Minuten – zwei erzielte Konstantinos Petridis in der 26. und 38. Minute, einen Treffer steuerte Sokol Kacani bei (27.) – musste der Trainer aber erst einmal wegstecken. Auch weil sie dank tätiger Mithilfe der Fellbacher Akteure gefallen waren. „Beim ersten Tor spielen wir den Ball genau dahin, wo der Gegner lauert, das haben die abgezockten Schorndorfer natürlich ausgenutzt“, sagte der Trainer. Treffer Nummer zwei war die Folge schlechter Verteidigung und resultierte aus einem Kopfball nach einer Ecke. Das 3:0 war ein Konter. „Wir verlieren in der Vorwärtsbewegung den Ball und stehen hinten komplett offen“, sagte Verim Kica.

Die Fellbacher hatten während des gesamten Spiel nur ein paar halbgare Chancen – darunter ein Kopfball von Alessandro De Giovanni in der 89. Minute. die Gäste agierten aber ohne Glück, das ihnen derzeit ebenso abgeht wie Selbstvertrauen. Ungeachtet dessen hat dem Trainer der Auftritt der Seinen, was das Engagement angeht, besser gefallen als jener am Sonntag davor beim 2:3 gegen die TSG Backnang II. Das kann den Fellbachern Hoffnung geben für das Heimspiel am kommenden Sonntag, 16 Uhr, gegen den Bezirksliga-Letzten TSV Leutenbach, das Verim Kica zu einem Endspiel erhoben hat: „Wir brauchen drei Punkte für die Tabelle und für die Psyche, sonst wird es ganz arg schwierig.“

SV Fellbach II: Babuscu – Simon, Spangenberg, Sönmez (56. Rösch), Lucas Weinle (76. Adrian Schmid), Schmidt, Vulcano (76. Canzoniero), Paul Schmid, Likaj, Gashi (83. Schmitt), De Giovanni.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: