Muslimische Studentinnen vor dem Zentrum für islamische Theologie in Tübingen. Foto: Horst Haas

Am Islamzentrum der Universität Tübingen wächst ein Netzwerk der Muslimbrüder. Doch der Rektor sieht keine Nähe zu verfassungsfeindlichen Positionen.

Tübingen - Ein muslimischer Professor am Zentrum für islamische Theologie rollt seinen Gebetsteppich aus und fordert seine Studenten auf, es ihm gleichzutun. Eine Universitätsangestellte klagt über Druck, weil sie es gewagt hat, während des Fastenmonats Ramadan eine Flasche Wasser auf ihren Schreibtisch zu stellen. Und vor einigen Wochen erst: Junge männliche Studenten verlangen von ihren Mitstudentinnen, sie hätten in Lehrveranstaltungen wie in der Moschee hinter den Männern zu sitzen.

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