Der kongolesische Arzt Denis Mukwege wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Foto: media control GmbH

Eigentlich wurde der Alternative Nobelpreis ja ins Leben gerufen, weil nicht alle immer mit den Preisträgern einverstanden waren. Im Falle des jetzt preisgekrönten kongolesischen Arztes Denis Mukwege ist das anders.

Oslo - Die Stiftung des Alternativen Nobelpreises hat die Auszeichnung des kongolesischen Arztes Denis Mukwege mit dem Friedensnobelpreis begrüßt. Mukwege mit dem renommierten Preis zu würdigen, sei „eine fantastische Wahl“, teilte Stiftungsleiter Ole von Uexküll am Freitag mit. Der Mann habe Frauen nicht nur geholfen, körperlich zu genesen, sondern auch bei der Wiederherstellung ihrer menschlichen Würde. Zuvor war Mukwege am Freitag gemeinsam mit der Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad der diesjährige Friedensnobelpreis zugesprochen worden.

Mukwege erhielt bereits Alternativen Nobelpreis

„Diese internationale Anerkennung muss ein Weckruf sein, der Gewalt gegen Frauen überall auf der Welt ein Ende zu setzen“, erklärte von Uexküll. Seine Stiftung vergibt jedes Jahr den Right Livelihood Award, der auch als Alternativer Nobelpreis bekannt ist. 2013 erhielt auch Mukwege diese Auszeichnung.

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