Dieses Bild entstand im Rahmen der Aktion „Fridays for Future“ in München. Foto: dpa

In Freiburg sind am Freitag Tausende Schüler auf die Straße gegangen, um für den Klimaschutz zu streiken. Die Aktionen im Rahmen von „Fridays for Future“ waren auch in anderen Städten geplant.

Freiburg - Rund 3500 Kinder und Jugendliche haben in Freiburg für eine andere Klimapolitik demonstriert. Dies teilte die Polizei am Freitag mit. Die Aktion ist Teil der Bewegung „Fridays for Future“, die vor allem im Internet aktiv ist und für den Freitag in ganz Deutschland zu Schülerstreiks aufgerufen hatte. Weitere Demos der Bewegung waren auch in anderen Städte geplant, darunter in Stuttgart, Karlsruhe, Ulm und Tübingen.

Die ursprüngliche Ideengeberin der Proteste ist die schwedische Schülerin Greta Thunberg. Die Aktivistin demonstriert nach eigenen Angaben seit Monaten immer freitags gegen den Klimawandel. Die Bundesgeschäftsführerin der Jugendorganisation des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Antonia Müller, beschreibt die Bewegung als „extrem dezentral“.

Die Absprachen erfolgten über soziale Medien, vor allem über den Messenger WhatsApp. Wirkliche Initiatoren gebe es in Deutschland deshalb nicht. „Wir finden das Engagement der jungen Leute auf jeden Fall super“, sagte Müller.

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