Hamed Bakayoko, Ministerpräsident der Elfenbeinküste, ist in Freiburg gestorben. (Archivbild) Foto: dpa/Diomande Ble Blonde

Der 56 Jahre alte Hamed Bakayoko, Ministerpräsident des westafrikanischen Landes, ist am Mittwochabend in einem Freiburger Krankenhaus in Folge einer Krebserkrankung gestorben.

Abidjan/Freiburg - Der Ministerpräsident der westafrikanischen Elfenbeinküste, Hamed Bakayoko, ist in einem Krankenhaus in Freiburg an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Wie die Regierung in einer Erklärung im nationalen Fernsehen mitteilte, starb der 56-Jährige am späten Mittwochabend. Bakayoko galt als möglicher Nachfolger von Präsident Alassane Ouattara.

„Unser Land ist in Trauer“, schrieb Ouattara im Kurznachrichtendienst Twitter. Er hatte zuvor Patrick Achi zum vorübergehenden Regierungschef ernannt. Bakayoko war erst im Juli vergangenen Jahres zum Nachfolger des an einer Herzerkrankung gestorbenen Regierungschefs Amadou Coulibaly bestimmt worden.

Ouattara hatte im März 2020 eigentlich den Verzicht auf die Kandidatur für eine dritte Amtszeit verkündet, war dann nach dem Tod seines designierten Nachfolgers aber doch erneut angetreten und wiedergewählt worden.

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