Geschlossene Hotels. (Symbolbild) Foto: imago images/MiS

Die deutschen Gastwirte konnten laut Statistischem Bundesamt im Februar eine leichte Umsatzsteigerung zum Vormonat verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr sieht das jedoch anders aus.

Berlin - Die deutschen Gastwirte versuchen sich besser auf die Corona-Krise einzustellen und konnten von Januar auf Februar ihren Umsatz leicht steigern. Nominal ging es 1,6 Prozent nach oben und inflationsbereinigt um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Beim Vergleich mit dem Vorjahresmonat zeigen sich allerdings weiter deutlich die Folgen der Virus-Pandemie. Denn zum Februar 2020 hatten die Hoteliers und Restaurantbesitzer 67,7 (real: 68,8) Prozent weniger in der Kasse. Die Betriebe sind wegen des Lockdowns seit November weitgehend geschlossen. Hotels dürfen nur noch Geschäftsreisende bewirten und Restaurants sowie Kneipen meist nur Außer-Haus-Service anbieten.

Dies nutzen offenbar immer mehr Unternehmen, da die Existenzangst laut Branchenverband Dehoga wächst. Bei der Gastronomie lagen die Umsätze im Februar 60,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. In der Hotellerie sanken die Erlöse sogar überdurchschnittlich um fast 82 Prozent. Die Branche setzt auf eine Belebung zum wichtigen Sommer- und Urlaubsgeschäft und fordert von der Politik Öffnungsperspektiven - bisher jedoch vergeblich.

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