Vor einer Woche verunglückte ein Flixbus auf der A19. Foto: dpa-Zentralbild

Eine Woche nach dem Busunglück des Fernbusunternehmens Flixbus auf der A19 nach Berlin, ist die Ursache noch nicht klar.

Linstow/Berlin - Eine Woche nach dem Unfall eines Fernbusses auf der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern ist die exakte Ursache weiter unklar. Für eine handfeste Bewertung des Geschehens fehlt noch das Gutachten der Dekra-Sachverständigen, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte. Allerdings rückte der 44 Jahre alte Busfahrer inzwischen stärker ins Blickfeld der Ermittler. Gegen den Mann werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt, hieß es von der Polizei.

Der Bus war am Freitagmorgen vergangener Woche auf dem Weg von Stockholm nach Berlin südlich von Linstow nach rechts in den Straßengraben gefahren und umgekippt. An Bord waren 63 Fahrgäste. 22 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der Bus gehört einer tschechischen Firma, die für die Firma Flixbus fährt.

Ob der Busfahrer unaufmerksam war oder es eine technische Ursache gebe, sei noch unklar. Der Fahrer blieb unverletzt, hatte laut Polizei beim Atemalkoholtest 0,0 Promille und wurde schon befragt. Details wurden mit Rücksicht auf die Ermittlungen nicht genannt. Die Lenk- und Ruhezeiten seien eingehalten worden. Der Unglücksbus kam nach Berlin. Die Fernbusse der Nordeuropalinie fahren wieder.

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