Der Goldene Löwe ist das Symbol der Filmfestspiele in Venedig. Foto: ANSA

Die ältesten Filmfestspiele der Welt feiern dieses Jahr ihren 75. Geburtstag. Eröffnet wird das Festival mit einem Drama über Neil Armstrong, der als erster Mensch den Mond betrat. Insgesamt werden 21 Filme von bekannten Regisseuren vorgestellt.

Venedig - Viele bekannte Gesichter aus der Filmbranche sind in diesem Jahr auf dem roten Teppich in Venedig zu sehen. Regisseure aus der ganzen Welt werden für ihre Filme gefeiert, die in den vergangenen Monaten produziert wurden. Unter Werken von Regisseuren wie den Coen-Brüdern oder Damian Chazelle etabliert sich auch die Biographie des deutschen Künstlers Gerhard Richter. In „Werk ohne Autor“, produziert von Oscargewinner Florian Henckel von Donnersmark, wird erzählt, wie Richter seine Kindheitserinnerungen aus der Zeit der SED-Regierung in seinen Werken verarbeitete.

Ein Highlight, welches das Festival eröffnet, ist das Drama „First man“, indem Ryan Gosling den Mond-Pionieren Neil Armstrong verkörpert. Der Film von Damien Chazelle ist für den Goldenen Löwen, den Hauptpreis der Filmfestspiele, nominiert. Im vergangenen Jahr gewann diesen Guillermo del Toro mit dem bekannten Drama „Shape of water“. Heute sitzt der mexikanische Filmproduzent in der Jury.

Eine gute Chance rechnet sich Regisseurin Jennifer Kennt aus Australien, aus, die als einzige Frau neben 20 männlichen Kollegen versucht, sich mit ihrem Film „The Nightingale“ durchzusetzen. Für die schwache Frauen-Quote in Venedig wird Festival-Intendant Balberto Barbera kritisiert.

Alle Preise werden am 9. September übergeben. Neben dem Goldenen Löwen werden acht weitere Auszeichnungen verliehen, unter anderem für die beste Regie, die beste Darstellerin und den besten Darsteller.

Wir zeigen die Bilder der Stars von Venedig in unserer Bildergalerie. Klicken Sie sich durch.

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