Filmfestspiele in Cannes "Timbuktu", "Mr. Turner" und die Party

Von SIR/dpa 

Mit dem Drama "Timbuktu" erlebt Cannes einen ersten Film-Höhepunkt, bei "Mr. Turner" schreitet Hollywood über den roten Teppich und auf der Party von Calvin Klein feiert die schönste Frau der Welt.

Mit dem Drama "Timbuktu" erlebt Cannes einen ersten Film-Höhepunkt, bei "Mr. Turner" schreitet Hollywood über den roten Teppich und auf der Party von Calvin Klein feiert die schönste Frau der Welt.

Cannes - Mit einem Drama über islamistische Fundamentalisten in Afrika gibt es beim Filmfest Cannes gleich vom ersten Wettbewerbstag an einen Anwärter auf eine der Auszeichnungen. Das von wahren Ereignissen inspirierte „Timbuktu“ erzählt vom Leben in einer kleinen Stadt, in der sich die Menschen gegen die Herrschaft der islamistischen Polizei auflehnen. Das teilweise sehr poetisch gefilmte Werk des Regisseurs Abderrahmane Sissako aus Mauretanien berührte viele Kritiker.

Calvin Klein lädt am Abend zur Party

Der zweite Wettbewerbsbeitrag am Donnerstag ließ sich ebenfalls von der Geschichte inspirieren - wenn auch mit einem gänzlich anderen Ergebnis: In „Mr. Turner“ fokussiert der Brite Mike Leigh auf die letzten Jahre des britischen Malers William Turner (1775-1851), einem wichtigen Vertreter der Romantik. Zur Premiere am Abend erschienen unter anderem Blake Lively und Julianne Moore.

Timothy Spall („Harry Potter“-Filme) gibt wunderbar grummelnd den emotional angeknacksten Künstler, der zwischen zwei Frauen steht und mit der einen ein geheimes Doppelleben führt. Doch auch wenn Leigh das alles in opulenten Bildern einfängt, die oft selbst wie Gemälde wirken, kann die Geschichte nicht über die knapp zweieinhalb Stunden des Films fesseln.

Je später der Abend, desto schöner die Gäste: Auf der Calvin-Klein-Party ließen sich Julianne Moore, Rooney Mara, Naomi Watts und Lupita Nyong'o an der Croisette sehen.

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