Der Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (Mitte) freut sich – sieht aber weitere Notwendigkeiten. Foto: Linsenmann

Fünf Feuerwehren haben, was sich viele in der Stadt wünschen: ein neues, modernes Löschauto. Zu den glücklichen Abteilungen, die am Montag das Auto offiziell überreicht bekamen, gehört auch die Sillenbucher.

Sillenbuch
Brandneue Hilfsgruppen-Löschfahrzeuge haben fünf Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart erhalten: Sillenbuch, Münster, Untertürkheim, Vaihingen und Weilimdorf. Die Übergabe der Fahrzeuge, die beim Feuerwehr-Museum in Münster erfolgte, nannte Ordnungsbürgermeister Martin Schairer „einen überfälligen Schritt zur dringenden Modernisierung der Feuerwehr“. Ohne die Fahrzeuge, durch die zum Teil 30 Jahre alte Modelle ersetzt werden, wäre nach den Worten von Schairer „die Sicherheitsvorsorge nicht mehr gewährleistet“.

Schrittweise Modernisierung sei nötig

Mit Blick auf anwesende Stadträte ergänzt er: „Wir haben aber immer noch Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind. Es ist also unbedingt notwendig, in der schrittweisen Modernisierung weiterzugehen.“ Zugleich betonte Schairer: „Die Sicherheitslage in Stuttgart ist gut, auch dank des Zusammenwirkens von Freiwilligen-Abteilungen und Berufsfeuerwehr.“

Die Kosten für die fünf Fahrzeuge betragen mehr als zwei Millionen Euro, wovon das Land 500 000 Euro übernimmt. Erstmals haben die Freiwilligen Wehren nun in dieser Kategorie Allradfahrzeuge, was die Beweglichkeit im Gelände verbessert. Die 290 PS starken Maschinen sind auch in der Ausstattung fast identisch mit denen der Berufsfeuerwehr in der Stadtmitte.

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