Tausende Gebäude wurden bei dem Beben der Stärke sieben beschädigt. Foto: AFP

Die indonesische Ferieninsel Lombok ist am Sonntag von einem schweren Erdbeben der Stärke sieben erschüttert worden. Die indonesischen Behörden gaben eine Tsunami-Warnung aus.

Hongkong - Die Zahl der Toten bei dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok ist auf 82 gestiegen. Hunderte Menschen seien verletzt worden, teilte der Katastrophenschutz am Montagmorgen (Ortszeit) mit. Tausende Gebäude wurden demnach bei dem Beben der Stärke sieben beschädigt.

Das Beben habe sich in einer Tiefe von zehn Kilometern ereignet, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Die indonesischen Behörden gaben eine Tsunami-Warnung aus.

Erst vor einer Woche waren bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 auf der Ferieninsel 39 Menschen getötet worden. Die Behörden forderten die Menschen auf, sich vom Meer zu entfernen. „Bitte gehen Sie zu einem höher gelegenen Ort“, sagte Dwikorita Karnawati, Leiterin der indonesischen Wetter- und Geophysikbehörde, einem lokalen Fernsehsender. Die Menschen sollten dabei „ruhig bleiben und nicht in Panik verfallen“.

Das Beben vor einer Woche hatte sich 50 Kilometer nordöstlich von Lomboks Hauptort Mataram ereignet. Nach dem ersten Erdstoß gab es zwei weitere starke Beben sowie mehr als hundert Nachbeben. Hunderte Gebäude und ein Krankenhaus wurden damals im Erdbebengebiet zerstört. Mehr als 500 Wanderer mussten von einem aktiven Vulkan gerettet werden, wo sie nach dem Erdbeben zunächst festgesessen hatten. Unter den betroffenen Touristen waren auch Deutsche.

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