Geboren wird Wolfgang Felix Magath - so sein voller Name - am 26. Juli 1953 in Aschaffenburg. Seine Mutter Helene kommt aus Ostpreußen, von wo sie während des Zweiten Weltkriegs vertrieben wurde, sein Vater Felix ist ein amerikanischer Soldat aus Puerto Rico, der zu dieser Zeit in Aschaffenburg als Soldat der US Army stationiert ist. 1954 verlässt ... Foto: dpa

Tee-Liebhaber, Quälgeist und einer der erfolgreichsten Trainer Fußball-Deutschlands - der ehemalige VfB-Stuttgart-Coach Felix Magath wird 60 Jahre alt. Wie lassen ihn mit einer Fotostrecke hochleben.

Stuttgart - Er ist einer der erfolgreichsten Fußballer und Trainer in der Geschichte der Bundesliga, er gehört zum illustren Kreis von sechs Fußball-Profis (mit Helmut Benthaus, Jupp Heynckes, Franz Beckenbauer, Matthias Sammer und Thomas Schaaf), die sowohl als Spieler als auch als Trainer die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnten.

Er ist der bislang einzige Trainer in Deutschland, der das Double mit einem Verein zwei Mal hintereinander holen konnte (mit dem FC Bayern München in den Saisons 2004/05 und 2005/06) und sein Markenzeichen ist die berühmte Tasse Tee, die er bei Pressekonferenzen förmlich zelebriert.

Die Rede ist von Felix Magath: Am 26. Juli feiert der ehemalige Trainer des VfB Stuttgart seinen 60. Geburtstag.

Als VfB-Trainer und damaliger Feuerwehrmann der Liga holte der gebürtige Aschaffenburger die Stuttgarter 2001 aus dem Tabellenkeller und legte im Schwabenland das Stigma des Feuerwehrmanns ab. Unter Magath blühte die Generation der jungen Wilden des VfB Stuttgart auf - darunter Kevin Kuranyi, Timo Hildebrand, Alexander Hleb und Andreas Hinkel -, so dass sich Stuttgart in den darauffolgenden Jahren in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga etablieren konnte.

"Die Überlebenden wären topfit gewesen"

Magath ist berüchtigt für seine hohen Ansprüche an die konditionellen Leistungen seiner Spieler. Besonders gerne bringt er die Profis mit Medizinbällen ins Schwitzen. Seine Devise lautet "Qualität kommt von quälen" - und so bekam der gebürtige Aschaffenburger schon vor Jahren den Spitznamen Quälix verpasst.

„Ob Felix Magath die Titanic gerettet hätte, weiß ich nicht. Aber die Überlebenden wären topfit gewesen.“ - Diese Aussage des früheren Eintracht-Frankfurt-Profis Jan Åge Fjørtoft aus dem Jahr 2000 nach dem Klassenerhalt bringt es auf den Punkt.

Doch auch abseits des Fußballs gibt es einiges über den Erfolgstrainer zu berichten.

Zu seinem 60. Geburtstag haben wir in unserer Fotostrecke einen Blick auf das bisherige Leben von Felix Magath geworfen - klicken Sie sich durch!

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