Die Messstelle am Neckartor, hier auf einem Bild aus dem Mai 2014 - lieber woanders bessere Werte erzielen? Foto: Max Kovalenko

Die Messapparatur, mit der die Feinstaubbelastung am Neckartor festgestellt wird, steht an der richtigen Stelle. Darauf weist die Bürgerinitiative Neckartor als Reaktion auf einen Antrag der CDU-Fraktion im Rathaus hin.

Stuttgart - Die Christdemokraten plädieren dafür, weiter entfernt von der B 14 eine zweite Messstelle aufzubauen, um zu klären, ob die erste Station „die Feinstaubbelastung am Neckartor generell wiedergibt“. Möglicherweise sei die Verschmutzung wenige Meter weiter deutlich geringer. „Würden sich bessere Werte einstellen, würde die Stadt weniger unter dem Image als extrem dreckiger Ort in Sache Feinstaub leiden“, so die CDU.

Die Debatte um einen anderen Platz sei bereits 2007 geführt worden, sagt Peter Erben von der Bürgerinitiative, und zwar damals von der FDP. Sie wurde vom damaligen OB Wolfgang Schuster (CDU) im März 2007 eindeutig beantwortet: Das Bundes-Immissionsschutzgesetz schreibe „Worst-Case-Messungen“ an Stellen mit den vermutlich höchsten Konzentrationen vor. Die Probennahmestelle solle mindestens vier Meter von der Mitte des nächsten Fahrstreifens entfernt sein.

Der Aufstellungsort sei nicht beliebig auswählbar, es bestehe kein Grund, die Messstelle zu verlegen, hieß es damals. Eine weitere sei nicht notwendig. „Wenn man Geld für eine weitere Messstelle ausgeben würde, dann wäre sie am Marienplatz oder in Zuffenhausen sinnvoll“, sagt Erben.

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