Vor dem Landgericht Gießen hat ein Jugendfreund des terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A. ausgesagt. Foto: dpa/Marius Becker

Vor dem Landgericht Gießen hat am Freitag der Prozess um Franco A. begonnen. Ein Jugendfreund des terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten hat gestanden, für ihn Munition und Sprengkörper aufbewahrt zu haben.

Gießen - Ein Jugendfreund des terrorverdächtigen Bundeswehrsoldaten Franco A. hat vor dem Landgericht Gießen gestanden, für ihn Munition und Sprengkörper aufbewahrt zu haben. Er habe sich nichts dabei gedacht und auch nicht konkret nachgefragt, sagte der 27-Jährige am Freitag zum Prozessauftakt. „Ich habe ihn als Sammler von Militärgegenständen wahrgenommen.“ 

Aus Sicht der Bundesanwaltschaft steht Franco A. unter Terrorverdacht. Er soll demnach aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus Anschläge geplant haben.

Der Jugendfreund hatte laut Anklage im April 2017 in Offenbach von A. Kisten mit mehr als 1000 Patronen sowie mehreren Sprengkörpern übernommen und zu sich ins Studentenwohnheim gebracht. Die Anklage wirft ihm unter anderem Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

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