Beim Auftaktspiel der WM 2010 erzielte Rafael Marquez den Treffer zum 1:1. Foto: dpa

Der ehemalige Verteidiger des FC Barcelona, Rafael Marquez, wird in den USA schwer beschuldigt. Er soll für ein mexikanisches Drogenkartell tätig gewesen sein. Marquez bestreitet die Vorwürfe.

Wsahington - Der mexikanische Fußball-Nationalspieler Rafael Marquez sieht sich in den USA schweren Anschuldigungen ausgesetzt. Nach Angaben des US-Finanzministeriums soll der Kapitän von „El Tri“ in führender Position für das Drogenkartell um den mexikanischen Unterweltboss Raul Flores Hernandez tätig gewesen sein. Dies gehe aus jahrelangen Beobachtungen hervor. Demnach soll die US-Behörde über einen längeren Zeitraum 43 Unternehmen und 22 Personen, darunter der ehemalige Starverteidiger des FC Barcelona, ins Visier genommen haben.

Alle Beschuldigten hätten eine „langjährige Beziehung“ zu Hernandez. Marquez (38), der die mexikanische Auswahl bei vier WM-Endrunden als Kapitän angeführt hat und in seiner Heimat Heldenstatus besitzt, wies die Vorwürfe in einer ersten Stellungnahme entschieden zurück. „Ich bestreite die Anschuldigungen und werde dazu beitragen, die Sache aufzuklären“, sagte Marquez.

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