Straßensperrungen werden in Esslingen an der Tagesordnung sein. Foto: Horst Rudel

Am Montag, 18. März, geht es los. Immerhin: eine der geplanten Baustellen wird es in diesem Jahr nicht geben.

Esslingen - Jetzt wird es ernst. Von der kommenden Woche an müssen sich die Autofahrer in Esslingen auf teils erhebliche Beeinträchtigungen und lange Staus einrichten. Denn am Montag beginnt die Sanierung der Pliensaubrücke, einen Tag später ist dann auch die Vogelsangbrücke an der Reihe. Während die Arbeiten an der Pliensaubrücke wenig Einfluss auf den Verkehr haben werden, wird gleich zu Beginn der rund 12-Millionen-Euro teuren Ertüchtigung der Vogelsangbrücke die Auffahrt vom Bahnhof auf die Brücke gesperrt. Autofahrer müssen also einen Umweg in Kauf nehmen, um die Stadt über die Brücke verlassen zu können. Geänderte Ampelschaltungen sollen helfen, die erwarteten Staus im Rahmen zu halten.

Im April folgt dann die nächste schwere Beeinträchtigung. Dann wird die Zollbergstraße wegen der dort festgestellten Hangrutschungen voraussichtlich für fünf Monate gesperrt. Entwarnung gibt es vorerst für die Ulmer Straße. Entlang der Bahnlinie wollte die Deutsche Bahn dort noch in diesem Jahr eine Lärmschutzwand errichten lassen. Allerdings hat sich auf die Ausschreibung hin keine Firma gemeldet, die bereit gewesen wäre, die Arbeiten zu übernehmen. Jetzt soll die Lärmschutzwand erneut, voraussichtlich aber erst im kommenden Jahr, ausgeschrieben werden.

Dann, wohl von März 2020 an, wird auch die Geiselbachstraße, die wichtigste Verbindung in die nördlichen Stadtteile für 15 Monate komplett gesperrt. Mittlerweile hat das Denkmalamt grünes Licht für die geplanten Baumaßnahmen gegeben.

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