An und in der Markthalle laufen die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung. Foto: Ines Rudel

Im Scharnhauser Park gibt es vom 1. Dezember an eine weitere Einkaufsmöglichkeit: Die neue Markthalle an der Niemöllerstraße öffnet nach fast einem Jahr Bauzeit ihre Türen.

Ostfildern - Die Handwerker haben in den vergangenen Tagen Sonderschichten geschoben. Und auch drei Tage vor der Eröffnung ging es auf der Baustelle im Scharnhauser Park noch sehr geschäftig zu. Doch am Donnerstag, 1. Dezember, soll sie um 8 Uhr ihre Türen öffnen: Ostfilderns erste kleine Markthalle. Vier Betreiber bieten von Montag bis Samstag von 8 bis 19 Uhr regionale und internationale Spezialitäten sowie einen Mittagstisch an.

Monate bevor die 52 Wohnungen und Gewerbeflächen an der Niemöllerstraße fertig sind, können die Ostfilderner bereits in ihrer neuen Markthalle einkaufen. „Wir wollten sie noch vor Weihnachten fertigstellen“, sagt Alexander Kentsch vom Siedlungswerk, das das Projekt umgesetzt hat.

Angebot soll sich von Supermarktware abheben

Die rund 465 Quadratmeter teilen sich vier Beschicker. Die in Nellingen produzierende Bäckerei Schultheiss eröffnet in der Markthalle ihr bereits 23. Fachgeschäft. Den Obst- und Gemüsestand übernimmt das Gemüsebau-Unternehmen Welz aus Fellbach. „Für die Kunden soll das wie ein täglicher Wochenmarkt sein“, sagt der Geschäftsführer Dominik Welz. Auf 40 Hektar baue man den Großteil des Obst- und Gemüseangebots in der Region an. Das Ziel sei es, vieles zu bieten, was man im Einzelhandel nicht bekäme.

Ähnlich herausstechen möchte auch die Metzgerei Häfele aus Winnenden. „Wir schlachten selbst im eigenen Schlachthof“, betont Max Häfele. Auch er hofft, sich mit dem Angebot der Metzgerei vom Supermarkt abzuheben. „Wir haben beispielsweise Färsenfleisch“, sagt er. Das stammt ausschließlich von weiblichen Jungrindern und reift an der Luft und am Knochen. Unter dem Namen Beituti finden die Ostfilderner Feinkost sowie syrische Spezialitäten. Joseph Khoury, ein Geflüchteter aus Aleppo, der in Ostfildern Fuß gefasst hat, bietet mit seinem Partner Adnan Alrajab nicht nur mediterrane Feinkost, sondern auch typisch syrische Gerichte und Getränke. Man setzt dabei auf Selbstgemachtes. Gegessen werden kann im Übrigen auch vor Ort. Sitzgelegenheiten – innen als auch außen – laden zum Verweilen ein.

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