Schon im Sommer ist der Zutritt ins Freibad des F3 reglementiert worden. Foto: Frank Eppler

Das wieder in städtischer Regie geführte Fellbacher Erlebnisbad F3 reagiert mit eingeschränkten Besucherzahlen auf die jüngste Corona-Entwicklung. Diese Regeln gelten ab sofort.

Fellbach - Als erstes größeres Schwimmbad im Rems-Murr-Kreis hat das Fellbacher F3 am Montag angekündigt, seine Besucherzahl wegen Corona reduzieren zu wollen. Von sofort an werden demnach je Zeitfenster in der „Sportwelt“ des Erlebnisbades nur noch 100 statt 150 Gäste zugelassen. Zutritt zur „Erlebniswelt“ haben 150 statt bisher 250 Besucher. Auch in die Saunalandschaft des F3 finden weniger Gäste gleichzeitig Einlass. 150 sind nun erlaubt, 50 weniger als bisher.

Engpässe an Kassen und im Bad vermeiden

Durch die deutliche Reduzierung würden sowohl Wartezeiten an den Kassen als auch Engpässe im Bad vermieden, erläutert Kai Steuernagel, der Geschäftsführer des Bades, das seit einem Jahr wieder vollständig in städtischer Regie geführt wird, positive Nebeneffekte. Der Hauptgrund ist aber natürlich die Reduzierung des Ansteckungsrisikos. Während der aktuell gültigen Corona-Warnstufe haben ohnehin nur Besucher Zutritt, die geimpft, genesen oder getestet sind.

Nicht-immunisierte Gäste benötigen einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist. Personen, die aus ärztlich attestierten Gründen nicht geimpft werden dürfen, müssen einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. Ausgenommen davon sind Kinder bis einschließlich sieben Jahren und Schüler mit einem entsprechenden Nachweis.

Bei Alarmstufe gilt 2G

Diese Bedingungen gelten auch in den anderen Bädern im Kreis, etwa dem Oskar-Frech-Bad in Schorndorf oder dem Wunnebad in Winnenden. Wenn indes die Alarmstufe des Landes in Kraft tritt, was durchaus bereits Ende dieser Woche möglich sein kann, dürfen nur noch Geimpfte oder Genese in die Bäder gelassen werden.

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